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STEP-Datei öffnen und ansehen

STEP ist das Format, in dem 3D-Modelle den Hersteller wechseln. Wer eines zugeschickt bekommt, will meist nur nachsehen, ob das Teil passt - und braucht dafür kein CAD-System für mehrere tausend Euro.

Was ist eine STEP-Datei?

STEP ist ein internationaler Standard, festgehalten in der Norm ISO 10303. Die Dateiendung ist .step oder .stp - beides ist dasselbe.

Anders als bei einem Netzformat wie STL steckt in einer STEP-Datei die echte Geometrie: Flächen, Zylinder, Radien, jeweils mathematisch beschrieben. Deshalb bleibt eine Bohrung eine Bohrung und wird nicht zu einem Vieleck aus Dreiecken. Man kann ein STEP-Modell in einem CAD-Programm weiterbearbeiten, bei einer STL geht das kaum.

Eine STEP-Datei kann außerdem eine ganze Baugruppe enthalten, also mehrere Bauteile mit ihrer Lage zueinander. Beim Ansehen bekommt man dann eine Teileliste statt eines einzigen Klumpens.

Womit lässt sich eine STEP-Datei öffnen?

STEP mit Cubory ansehen

  1. Cubory laden, installieren, die Datei hineinziehen.
  2. Beim ersten Öffnen wird die Geometrie vernetzt. Bei großen Baugruppen dauert das ein paar Sekunden - die Datei enthält Flächen, keine fertigen Dreiecke.
  3. Links erscheint die Teileliste. Ein Klick auf ein Teil hebt es hervor und blendet den Rest zurück, der Punkt daneben blendet es ganz aus.
  4. Über Iso, Oben, Vorne und Rechts kommt man zu den üblichen Ansichten, Kanten zeichnet die Umrisse nach.

Warum heißen alle Teile "Part 1"?

Das liegt an der Datei, nicht am Viewer. Viele CAD-Programme schreiben beim Export keine sprechenden Namen in die STEP-Datei, sondern für jedes Bauteil denselben Platzhalter. Cubory nummeriert solche Dubletten durch, damit sich die Teile wenigstens auseinanderhalten lassen.

Wer die Namen braucht, sollte beim Absender nachfragen, ob er beim Export die Bauteilbezeichnungen mitgeben kann. In den meisten CAD-Systemen ist das eine Einstellung im Export-Dialog.

STEP oder STL - was nehmen?

Für die Fertigung, für Änderungen und für alles, was Maßhaltigkeit braucht: STEP. Die Geometrie ist exakt beschrieben.

Für den 3D-Druck: STL oder 3MF. Der Drucker braucht ohnehin ein Netz aus Dreiecken, und diese Formate sind genau das. Umgekehrt lässt sich aus einer STL nur schwer wieder ein sauberes CAD-Modell machen.

Cubory zeigt beides an, dazu IGES, BREP, OBJ, 3MF, PLY und GLTF.

Was kostet das?

Ansehen, drehen, Teile isolieren und Ebenen schalten: kostenlos, ohne Zeitlimit und ohne Konto. Messen, Schnittansichten, Explosionsansichten und Export gehören zu Pro: 9 € im Monat, 79 € im Jahr oder 199 € einmalig, jeweils netto.

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